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Saturn-Mars
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Neptun-Mars

Auswirkungen

Empfinden Sie es manchmal als schade oder als lästig oder vielleicht sogar als belastend, dass Sie in vielen Situationen sehr langsam oder sehr spät reagieren? Wünschen Sie sich gelegentlich, schneller, gezielter oder effektiver handeln zu können? Brauchen Sie manchmal auch aus Ihrer Sicht zu lange, um „in die Gänge zu kommen“?

Ihre Wahrnehmungen täuschen Sie nicht: In der Tat kennzeichnet Sie eine gewisse Antriebsschwäche, ein Ausbleiben nötiger Reaktionen auf äußere Bedingungen oder Anlässe, eine Art „Laufen auf Sparflamme“. Sie finden es häufig besser „still zu sein“, als Ihrem berechtigten Ärger „laut Luft zu machen“ oder einfach deutlich Ihre Meinung zu sagen. Oder etwa nicht? Meinen Sie, in Ihrem Verhalten das genaue „Gegenteil“ darzustellen, so haben Sie die Kompensationsform dessen vor Augen, was oben unter dem Stichwort „Antriebschwäche“ thematisiert wurde: Das heißt Sie tun so, „als ob“ Sie vor Kraft und Energie strotzen, „als ob“ Sie „Bäume ausreißen“ könnten und „als ob“ Sie jeden Job in der Hälfte der Zeit erledigen könnten, die andere dafür benötigen. Seien Sie ehrlich: Das ist im Grunde doch Unsinn! In Wirklichkeit mögen Sie lieber die Ruhe, die Besonnenheit, vielleicht sogar das, was man früher mit dem Wort „Müßiggang“ beschrieben hat. Möchten Sie nicht regelmäßig morgens einfach im Bett liegen bleiben, weiterschlafen, weiterträumen, einfach alles abfallen lassen, was beschwert, was fordert, was drückt? Mögen Sie nicht eine gewisse „gesunde Unordnung“ im Leben? Oder zuweilen einfach nur schweben, nur sein, unbehelligt vom Andrang der Welt in den Tag hineinleben ...?

Gerne würde man Ihnen sagen: „Tun Sie das!“ Doch „die heutige Welt“ würde es Ihnen schon nach kurzer Zeit nicht verzeihen, wenn Sie – aus der Sicht dieser Welt – so „unbrauchbar“ werden würden, so wenig nützlich und effektiv in Ihrem Handeln und Ihrer zu leistenden Arbeit. Das wissen Sie. Also würden Sie versuchen, den Anforderungen doch zu genügen.
Aber wie schwer fällt es Ihnen, Anforderungen zu genügen? Abhängig von Ihrem Alter und besonders auch von Ihrer jeweiligen körperlichen Verfassung – um die Sie sich mehr als andere Menschen kümmern sollten – dürften Sie Ihren eigenen und den fremden Wünschen und Notwendigkeiten mal hervorragend, mal weniger gut und manchmal auch gar nicht entsprechen können. Das wird Sie immer „viel Kraft kosten“, Kraft, die Ihnen – auch Ihrer eigenen Einschätzung nach – eben nicht im Übermaß zur Verfügung steht. Denn das ist die Folge Ihrer mehr oder weniger stark ausgeprägten „konstitutionellen Antriebsschwäche“.

„Woher also nehmen, wenn nicht stehlen?“, dürfte eine der wichtigsten Fragen in diesem Zusammenhang lauten! „Woher nehme ich die für ein hinreichend ‚geordnetes Leben’ nötige Energie, vor allem in Zeiten hohen Energiebedarfes?“ Oder genauer: „Wie kann ich in mir neue Energien erzeugen oder neue Energiequellen erschließen, und zwar ohne – sowohl dabei als auch dafür – zu viel der noch vorhandenen Energie zu verbrauchen?“

Sie sehen: Hier geht es für Sie um „fundamentales Energiemanagement“ und damit um für Sie eigentlich existenzielle Überlebensfragen. Denn ohne Energie läuft nichts, auch das Leben nicht. Auch Sie brauchten ja schon während des Geburtsvorganges eine ungeheuer große Energiemenge, um sich überhaupt erst einmal ins Leben zu bringen und um diese größte aller Anstrengungen zu Beginn des Lebens zu überleben. Und seit Sie ins Leben getreten sind, brauchten Sie jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, jeden Augenblick Energie, um nicht zu sterben – sowohl körperlich als auch seelisch, geistig, spirituell, je nach Ihrer individuellen Ausprägung und Anlage.

Das „energetische Geheimnis“, das Sie lüften sollen, liegt in dem, was die Wissenschaft als „Entropie“ (aus dem Griechischen: „sich in Umkehr befindend“) bezeichnet. In Kurzform beschrieben, stellt Entropie das Maß an Unordnung in einem System dar. Der Mensch wird als ein offenes System betrachtet. Je höher die Unordnung in einem System ist, desto höher ist auch die im System vorhandene Energiemenge. Das liegt daran, dass – dramatisch ausgedrückt – während des Verfalls der Dinge, wenn ein System also in Unordnung gerät, sehr viel Energie entsteht und zwar, ohne dass dafür Energie verbraucht werden muss! Um in der Folge wiederum „Ordnung herzustellen“, muss allerdings sehr viel Energie aufgewendet werden. Beispiel: Ein Kinderzimmer kann ohne großen energetischen Aufwand seiner Bewohner in kürzester Zeit in größte Unordnung verfallen – zum Aufräumen allerdings bedarf es fürchterlich viel Energie und es dauert schrecklich lange! Fazit in Kurzform: Unordnung schafft die Energie, die gebraucht wird, um Ordnung herzustellen!

Für Sie bedeutet das schlicht Folgendes: Da auch Sie als Teil des Kosmos täglich Energie brauchen, so erhalten Sie diese am besten, indem Sie in Ihrem Leben ein gewisses Maß an Unordnung absichtlich etablieren, ohne dies als nachteilig zu empfinden. Das erreichen Sie am besten dadurch, indem Sie öfter einfach „nichts“ tun! Dadurch entsteht automatisch eine gewisse Unordnung, also auch Energie. Sie sind dann, ohne es zu wissen, an die große „kosmische Steckdose“ angeschlossen und tanken die Energie, die Sie wirklich recht nötig haben.

Hinweis: Dieses Persönlichkeitsprofil wirkt sich vorrangig auf den körperlichen und den spirituellen Ebenen aus.

Ursache

Zum Zeitpunkt Ihrer Geburt dürfte es eine Reihe Energie raubender Situationen gegeben haben, die in Ihnen als wichtige Erfahrung Eindruck hinterlassen haben. Möglicherweise war auch Ihre Geburt selbst in einer besonderen Weise „anstrengend“. Manche der Erfahrungen und Situationen dürften direkt Sie selbst betroffen haben, andere die Menschen Ihrer Umgebung – beispielsweise Ihre Mutter, Ihre Eltern. Derartiges ist aber für Ihr damaliges Erleben zur zweitrangig.

Entscheidend war das Gefühl einer geschwächten Lebenskraft, verbunden mit der zunächst unbeantworteten Frage, woher die dringend benötigte neue Energie kommen solle. Solange diese Frage nicht sinnvoll beantwortet werden konnte, mussten Sie entweder Raubbau an Ihren Kräften treiben, zum Beispiel über kompensatorisches Verhalten („... ich tue so, als ob das alles nicht wahr ist ...“) oder sich immer wieder einer auf Dauer unleugbaren Antriebsschwäche ergeben.

Sie sind anlagemäßig stark angereichert mit metaphysischen Energien, die allerdings in solcher Form und ohne besondere Hinweise „zu ihrer Handhabung“ nur schwer in der Realität nutzbar beziehungsweise „positiv umsetzbar“ sind. Ihr Lebensgefühl könnte lauten: „Meine grundsätzliche Antriebsschwäche, oft verbunden mit dem bitteren Gefühl der Wehrlosigkeit, kann ich nur schwer oder nur zeitweise wirklich überwinden. Ich möchte das ändern, weiß aber nicht wie.“ 
 
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Lösung

Lernen Sie, die Ihnen zur Verfügung stehenden Energien mehr und mehr ökonomisch einzusetzen. „Niemals überanstrengen“ – dies sollte für Sie eine immer zu beachtende Regel sein. Werden Sie aufgeschlossener und auch vielleicht etwas „sensibler“ gegenüber „unerklärlichen“ energetischen Zuflüssen (Sie wissen, „die kosmische Steckdose“ ...). Lernen Sie weiterhin, diese konsequent für sich zu nutzen.

Außerdem werden Sie zudem lernen müssen, sich besser zu wehren! Geben Sie „Kontra“, wenn Sie „Kontra“ geben müssen! Stecken Sie nicht zurück! Leisten Sie angemessenen Widerstand! Greifen Sie an, wenn es nötig ist. Weichen Sie zurück, wenn es klug ist. Geben Sie beim „Nachgeben“ aber immer mit einer „nach vorne gerichteten gespannten Energie“ nach. Seien Sie wie Bambus, von dem man sagt: „Er fürchtet den Sturm nicht, weil er biegsam ist.“

Auch im Bereich der Sexualität liegen für Sie hervorragende Lösungswege verborgen: Die erobernde, in gewissem Sinne auch aktive Seite der Sexualität sollte Ihre größere Beachtung finden und noch mehr entwickelt werden. Möglicherweise sind Sie beim Sex oft einfach zu passiv, vielleicht haben Sie auch eine masochistische Neigung. Das ist natürlich nichts Schlimmes und Sie sollten lernen, auch solche Neigungen absichtlicher und deutlicher zu zeigen. Häufig dürften Sie zudem starke erotische Fantasien haben. Leben Sie diese auch aus. Das sollte Ihnen aufgrund Ihrer vermutlich hoch charismatischen Ausstrahlung auf das andere Geschlecht gar nicht so schwer fallen. Behindern könnte Sie allerdings eventuell eine gewisse sexuelle Versagensangst (als Bild einer vermeintlich nicht zur Verfügung stehenden Energie), die Sie sich – falls vorhanden – zunächst eingestehen lernen müssen. Erst dann kann diese sexuelle Energie verfeinert und in Form einer höheren Sexualität gelebt werden – zum Beispiel im Tantra, einer Ihnen sehr zu empfehlenden Form sexueller Vergnügung!

Ihr Blick sollte allgemein nicht zu sehr auf Ihre eigene Person, sondern öfter auch auf das „Lebensganze“ gerichtet sein. Ihre starke Medialität kann von Ihnen nur positiv und bewusst gelebt werden, wenn Sie Ihr Ich nicht allzu sehr oder gar allein in den Brennpunkt des Bewusstseins stellen.

Zunächst müssen Ihre Träume in die Tat einfließen! Doch schon die alten Chinesen sagten: „Wer nichts bewegt, bewegt am meisten.“ Entscheidend ist Ihre Einstellung zum Tun, zum Handeln, zur Produktivität, zur Leistung, zum Wachstum. All das sind Begriffe, die heutzutage einen enormen Stellenwert haben, beinahe „heilige Begriffe“. Wirtschaftlich ist jedes Geschäftsjahr, in dem es keine Wachstumssteigerung gegeben hat, ein „schlechtes, verlorenes Jahr“.
Würde man Derartiges konsequent zu Ende denken, müsste es ein unendliches Wachstum geben. Jeder weiß: Das ist unmöglich. Und gerade Sie wissen das am besten! Handeln Sie also danach! Oder besser: Handeln Sie öfter eben einmal nicht – und wenn, dann bewusst und in voller Absicht! Und wenn Sie das nach einer Weile gut „in den Griff bekommen haben“ oder gar meisterhaft können, dann kommt „die zweite Stufe der Energierückgewinnung“: das „absichtslose Handeln“. Aber bis dahin darf es gerne noch eine Weile brauchen ...

Symptome

Muskellähmungen, Muskelatrophie/-dystrophie, Seuchenempfänglichkeit, starke Infektionsdisposition, Suchtveranlagung, alle Vergiftungen, Giftansammlungen im Körper, Zahnfäule, Verletzungen der Füße (auch Blasen), allgemeine Antriebsschwäche, Fußdeformationen und -verletzungen.