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Lösungsprofil-Texte
Saturn-Mars
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Uranus-Sonne

Auswirkungen

Die Geschichte beginnt eigentlich einige Zeit vor Ihrer Geburt, im Bauch Ihrer Mutter. Wissen Sie etwas von Situationen, in denen Ihre Mutter während der Schwangerschaft ängstlich, vielleicht erschrocken oder gar schockiert gewesen sein könnte? Gibt es vielleicht Erzählungen, in denen die Rede davon war, dass unerwartete plötzliche Ereignisse im Leben Ihrer Mutter sehr große Umstellungen für sie bedeuteten? Dies kann sich auf vieles beziehen, zum Beispiel auf Vorfälle mit den Eltern Ihrer Mutter, auf partnerschaftliche Angelegenheiten, auf berufliche Umstände, auf Unfälle oder sonstige eher unangenehme unvorhergesehene Geschehnisse.

Möglich ist auch, dass Ihre Mutter während der Schwangerschaft einerseits unbewusst oder andererseits auch sehr bewusst und direkt darüber nachgedacht hat, ob sie das Kind in ihrem Bauch (also Sie) wirklich austragen will oder nicht. Es mag nachvollziehbare Gründe gegeben haben, aus denen Ihre Mutter auf solche Gedanken kam – unabhängig davon, ob diese „gut“ oder „schlecht“ waren.

All diese so beschreibbaren Möglichkeiten sind nur eine kleine Auswahl von unendlich vielen Varianten, um die es in Ihrem Persönlichkeitsprofil geht: Vorgeburtlich dürften sich die äußeren, von Ihrer Mutter erlebten Ereignisse durch emotionale Reaktionen auf Sie übertragen haben. Dies ist normal, denn jedes Kind ist im Mutterleib mit dem gesamten körperlichen, seelischen und geistigen Erleben der Mutter in tiefer Resonanz verbunden. So könnte sich zum Beispiel ein heftiger Schreck, den Ihre Mutter vielleicht bekam, als sie irgendwo eine Treppe hinabstieg und umknickte, direkt auf Sie übertragen haben. Da Sie als Ungeborenes natürlich nicht „analysieren“ konnten, was geschah, empfanden Sie nur den Schreck Ihrer Mutter und „deuteten“ ihn als eine Art Bedrohungssituation.

Diese Vorgänge dürften sich mit ziemlicher Sicherheit in der einen oder anderen beschriebenen Art und Weise vollzogen haben. Denn als Ungeborenes dürften Sie einer Situation ausgesetzt gewesen sein, die Sie schon in diesem Stadium Ihrer Existenz als eine starke Bedrängnis beziehungsweise auch möglicherweise eine Bedrohung Ihres Lebens empfanden. Das führte dazu, dass sich in Ihnen eine Ferne zum emotionalen Erleben solcher Vorgänge etablierte, um vor den damit verbundenen Eindrücken geschützt zu sein. Beim Erwachsenwerden drängte diese Erinnerung dann häufig indirekt oder auch teilweise direkt wieder in Ihr Bewusstsein. Um der vermeintlichen „Bedrohung“ dann schnellstmöglich zu entgehen, waren und sind Sie ständig „auf der Hut“, innerlich und äußerlich sehr angespannt, oft hypernervös und in vielen Situationen auch konzentrationsschwach.

In besonderen Fällen kann es sogar zu so genannten „Beengungspsychosen“ kommen: In einem voll besetzten Bus oder in den engen Gängen der U-Bahn stellen sich Beklemmungsgefühle ein, die sehr heftig sein können. Eigentlich will man dann nicht selten panikartig „den engen Mutterleib verlassen“. Weil jedoch – wie möglicherweise in der Schwangerschaft Ihrer Mutter – der Fluchtweg versperrt war/ist, entstand und entsteht eine große Angst vor Festlegung, vor Integration, vor Endgültigkeit, vor dem Tod. Viele Menschen kompensieren eine solche Angst häufig mit demonstrativer Scheinüberlegenheit, um ein Gefühl von „Nicht-Betroffensein“ zu entwickeln.

Solche Anteile Ihres Persönlichkeitsprofils sollten Sie durchaus ernst nehmen, wenn auch Ihr alltägliches Verhalten in der Regel unauffällig und häufig eine Zeit lang ohne die beschriebenen Merkmale bleiben mag. Sie haben dann wahrscheinlich schon fast unbewusst einer möglichen so genannten „Zentrumsflucht“ beziehungsweise „Ich-Inflation“ erfolgreich vorgebeugt. Sie dürften dann schon fähig sein, unnötigen „Ballast“ immer im rechten Moment fallen zu lassen, aber alle notwendige Bindungen auf der sachlichen und menschlichen Ebene in einem ausreichende Maße beizubehalten. Es bleibt Ihnen jedoch immer ein kleiner Rest „Teilnahmslosigkeit“ an realen und seelischen Vorgängen, wodurch Sie andere gelegentlich irritieren.

Eine letzte Auswirkung der unbewusst erlebten, vorgeburtlichen Ereignisse ist noch erwähnenswert: Sind Sie sensationshungrig? Mögen Sie aufregende Situationen, in denen anderen irgendetwas geschieht? Und Sie können als „Voyeur“ zuschauen? Leugnen Sie es nicht. Sie sind ja von der zuvor erwähnten Ferne zum emotionalen Erleben charakterisiert. Überspitzt formuliert: Ihnen fehlt Lebendigkeit und Sie haben Lebenshunger! Das bedeutet aber zugleich auch, dass Sie sich vor allem in „langweiligen“ Zeiten über die Teilnahme am Leben anderer gerne ein wenig Abwechslung in Ihr eigenes Leben holen. Das ist alles soweit kein Problem. Wenn Ihnen allerdings auffällt, dass Sie sich mehr mit anderen als mit sich selbst beschäftigen, wenn Sie sich um andere kümmern, nicht aber um sich selbst, dann ist die Toleranzschwelle überschritten. Sie rutschen dann in die „Ich-Inflation“ und laufen Gefahr, sich selbst aus den Augen zu verlieren. Sie sollten dann unbedingt beginnen, Ihr eigenes Leben (wieder) aus der Nähe zu betrachten, sich also um sich selbst kümmern und sich nicht durch die „kleinste Kleinigkeit“ davon abbringen lassen.

Hinweis: Dieses Persönlichkeitsprofil wirkt sich vorrangig auf den seelischen und spirituellen Ebenen aus.

Ursache

Sie dürften mit hoher Wahrscheinlichkeit eine vorgeburtliche Bedrängung oder Bedrohung Ihres Lebens erfahren haben. Was immer die äußeren Umstände gewesen sein mögen, sie weisen immer auf eine mehr oder weniger emotional erregte Verfassung Ihrer Mutter hin. Ob diese zeitlich begrenzt war (zum Beispiel bei einem kurzen heftigen Schrecken, den sie bekam) oder sehr lange andauerte (zum Beispiel wenn Ihre Mutter lange darüber nachgedacht haben mag, Sie vielleicht nicht zur Welt bringen zu können oder wollen) ist aktuell schwer zu sagen – und für den ursächlich sich vollziehenden Vorgang als solchen auch nicht sonderlich relevant.

Da in dieser Situation der Fluchtweg versperrt war (Ihre eigentliche Geburt und damit die „Öffnung der Türe“ stand ja noch bevor), dürfte dies in Ihrem ungeborenen Zustand zwangsläufig zu einem starken Unruhe- und Beengungsgefühl, eventuell sogar zu einer recht heftigen panischen Reaktion geführt haben. Es kam zu einer „Entferntheit vom Leben“. Das sich daraus ergebende Lebensgefühl könnte lauten: „Ich muss mich (immer) befreien, ich muss (immer) fliehen, ich muss (immer) irgendwo raus – denn: Das Leben dort draußen ist für mein Leben hier drinnen nicht zuträglich.“
 
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Lösung

Lernen Sie mehr und mehr, Ihre möglicherweise auffällige innere Unverbindlichkeit und oder gar Teilnahmslosigkeit dem Leben und anderen Menschen gegenüber auf ein geringst mögliches Maß zu reduzieren. Nähe zum Leben ist immer wichtig. Wenn sie fehlt, dann fehlt auch das Erleben der eigenen Persönlichkeit. Versuchen Sie immer auch, ein gewisses Maß an Subjektivität zuzulassen. Dadurch proben Sie die Nähe zu den eigenen Emotionen. Seien Sie ruhig von Zeit zu Zeit aufbrausend, stürmisch, erkunden Sie Ihre – sicherlich vorhandenen – Leidenschaften, leben und drücken Sie sie aus, konfrontieren Sie andere Menschen mit Ihren Ideen und Gefühlen, „beamen“ Sie sich sozusagen mit einem lauten Knall zurück auf die Erde, der Sie im Sinne Ihrer Entferntheit vielleicht schon sehr lange den Rücken gekehrt hatten. Etablieren und leben Sie ein wenig mehr die so genannten „italienischen Momente“, seien Sie „Sie selbst“ mit vehementem Nachdruck, mit berechtigtem Stolz. So selbstverständlich und so einfach es klingen mag, so wichtig ist es für Sie zu wissen: Sie leben! Leben Sie!

Symptome

Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt, Neigung zu niedrigem Blutdruck, Nervenentzündungen, Schilddrüsenfehlfunktionen und -anomalien, innere Unruhe, erhöhte Unfallneigung, eventuell Disposition zu Querschnittslähmung, allgemein Risiko der Nerven- und so genannten Geisteserkrankungen (in extremen Fällen Schizophrenie), manchmal Erstickungsgefühle und Beengungspsychosen, nervöse Hautstörungen (hektische Flecken), Herpes labialis.