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Lösungsprofil-Texte
Saturn-Mars
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Saturn-Pluto

Auswirkungen

Denken Sie an Ihre Eltern. Welches ist einer der vorrangigsten Gedanken, welches eines der vorrangigsten Gefühle? Könnte diese Gedanken, dieses Gefühl vielleicht „Druck“ heißen? Nun, es ist anzunehmen, dass Sie unbewusst in einem recht starren Verhältnis zu Ihren Eltern und zu späteren Erziehern gelebt haben. Das dürfte daran gelegen haben, dass Ihre Eltern, vor allem aber Ihr Vater der “Maßstab schlechthin“, das „A und O“ Ihres Lebens waren. Ob Ihr Vater oder Ihre Eltern in Ihrem Leben direkt anwesend waren, spielt dabei nur eine sehr geringe Rolle. Es geht vielmehr darum, dass Sie es im geistigen Sinne oft sehr schwer gehabt haben, eine eigene, nur aus Ihnen entstandene Vorstellung von den Dingen zu entwickeln und/oder diese gegen die Vorstellung Ihrer Eltern erfolgreich zu positionieren.

Da Sie sich vor allem als Kind einem sehr starken Erwartungsdruck ausgesetzt sahen, könnte dies im Zusammenhang mit der Idealisierung Ihrer Eltern unter ungünstigen Bedingungen zu einer „gebeugten Lebenshaltung“ geführt haben. Ihre Leistung und Ihre Loyalität waren gefragt. Ihre vermutlich sehr starke gefühlvoll-emotionale Wesenheit erschien hingegen eher als „unnütz“, als etwas, „was Sie von der Arbeit abhalten könnte“. Insgesamt zeigt sich in Ihrem Persönlichkeitsprofil so ein ziemlich „monumentales Szenario“. Die oft ungewollte Übernahme fremder Leitbilder und Maßstäbe ließ Ihnen als Kind oft nur „wenig Luft“, um die vielfältigen Fantasien Ihrer Seele auszuleben.

In der Folge erschienen Sie als angepasst und artig, manchmal vielleicht auch als eigentümlich leer und bescheiden. Da Sie oft nach Vorgaben handeln mussten, ist Ihre einstige, eigentlich stark ausgeprägte Fähigkeit, sehr genau zu wissen, was richtig ist, inzwischen vielleicht verkümmert. Daher unterliegen Sie gelegentlich Fehleinschätzungen in Bezug auf andere Menschen und dürften auch versuchen, Situationen, die eine Herausforderung bedeuten, überdurchschnittlich häufig gezielt zu umgehen.

Haben Sie schon einmal Situationen erlebt, in denen Sie sehr stark fremd bestimmt oder gar von Ihrem Partner beherrscht wurden? Oder umgekehrt, in denen Sie über andere Macht ausübten oder Ihren Partner beherrschten? Hat sich dann auch ein im Grunde „angespanntes“ Verhältnis zur Sexualität und/oder zum Partner als solchem entwickelt. Es kann sehr gut sein, dass sich hinter vielen alltäglichen Kleinigkeiten, die einem „auf die Nerven gehen“, in Wirklichkeit versteckte sexuelle Frustrationen verbergen. Manche Menschen kompensieren solche Frustrationen, indem sie zum Beispiel eine betont moralische oder stark religiös gefärbte Einstellung in Bezug auf Sexualität entwickeln. Besonders drastisch formuliert könnte das heißen: „Man fürchtet die Sünde – aber irgendwie würde man das alles gerne tun.“

Gehen Sie davon aus, dass Sie ein enormes Potenzial an sexueller Energie haben. Damit haben Sie aber auch viel Kraft, denn der Sexualtrieb ist schon als Fortpflanzungstrieb der stärkste Kraftantrieb des Menschen überhaupt. Und dass Sexualität vor allem schön und befriedigend sein soll, darüber braucht ohnehin nicht gesprochen zu werden.
Natürlich wissen aber auch Sie, dass Sexualität auch ein sehr hässliches, unbefriedigendes und schmerzhaftes Antlitz haben kann. Dennoch sollten Sie aber mehr und mehr erkennen, dass Dinge, die Sie in Bezug auf sexuelle Verhaltensweisen vehement ablehnen (irgendetwas gibt es da bestimmt), oft nur die Projektionen Ihrer eigenen, zu wenig gelebten sexuellen Triebkraft sind.

Dem allgemeinen Druck, dem Sie unterliegen, können Sie auch im sexuellen Bereich am besten dadurch entgehen, dass Sie sich von spezifischen Ängsten, auch wenn diese nur sehr gering sein mögen, konsequent befreien. Einfach aber deutlich gesagt: Tun Sie ab und zu genau das, wovor Sie eine gewisse Angst haben. Was man beim Namen nennt und tut, verliert an Macht. Genießen Sie die Tiefen Ihrer Lust, zeigen Sie Begierde, zeigen Sie Leidenschaft! Dann werden Sie mehr und mehr erkennen, warum Sexualität bei Ihnen auch eine zutiefst mystische Erfahrung sein kann. Lesen Sie doch einmal Hermann Hesses Roman „Siddhartha“ und betrachten Sie „Kamala“, die Kurtisane. Sie verkörpert Schönheit und Weisheit in perfekter Harmonie. Viel davon steckt auch in Ihnen!

Hinweis: Dieses Persönlichkeitsprofil wirkt sich sowohl auf den geistigen als auch auf den seelischen Ebenen aus.

Ursache

Schon in frühen Jahren gerieten Sie oft in Situationen, in denen große Erwartungen an Sie herangetragen wurden. Ein überaus starkes, zum Teil auch unterschwelliges Bestimmtwerden durch andere – häufig durch den Vater – griff Raum und ließ zuweilen sehr wenig Platz für Ihre eigenen, kindgerechten Fantasiebilder.

Als Reaktion darauf entstand eine mehr oder weniger stark ausgeprägte geistige Unbeugsamkeit, die wahrscheinlich bis heute einen Teil Ihrer Persönlichkeit kennzeichnet. Ihr allgemeines Lebensgefühl war: „Starker Druck!“ Und manchmal sogar: „Zu starker Druck!“ Es fand sich häufig in Ihren Gedanken wieder, Ihr Leben und Ihr Schicksal würden nicht von Ihnen selbst, sondern von anderen Menschen gelenkt und bestimmt. Und ein schlechtes Gewissen stellte sich fast von selbst ein, wenn Sie von Zeit zu Zeit nicht die Vorgaben erfüllen wollten.
 

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Lösung

„Lassen Sie sich etwas sagen.“ Auch an dieser Stelle. Erstens: Wenn Sie zu den Menschen gehören, die sich irgendwann einmal geschworen haben: „Nie wieder Kompromisse!“ – so schwören Sie ruhig noch einmal: „Kompromisse – wenn nötig, ja!“ Voraussetzung für Ihre „neue Kompromissfähigkeit“ sollte aber sein, dass Sie diese nur einsetzen, wenn sie Ihrer eigenen Weiterentwicklung wirklich dient und wenn Sie dies situativ nicht von anderen gesagt bekommen, sondern selbst herausfinden.

Zweitens: Entwickeln Sie einen gesunden Egoismus ohne schlechtes Gewissen. Für jemanden wie Sie ist dies nicht immer leicht, denn Sie werden oft Angst verspüren, irgendeine Regel – selbst wenn sie offensichtlich überhaupt keine Gültigkeit mehr hat – zu missachten. Geben Sie Ihrer tief sitzenden Befürchtung, bestraft zu werden und Schmerzen leiden zu müssen, keine Nahrung mehr. Finden Sie also heraus, was Sie selbst im Leben wirklich wollen. Kümmern Sie sich nur am Rande darum, was andere Ihnen empfehlen. Wie gesagt: „Gesunder Egoismus ohne schlechtes Gewissen.“ Sie haben das Recht darauf – und in gewissem Sinne sich selbst gegenüber die Pflicht!

Symptome

Hüftgelenksarthrosen, Spasmen, allgemein alle Sexualkrankheiten, allgemeine Schmerzsyndrome.