Seite 2 von 10
Saturn-MarsAuswirkung
Wissen Sie von materiellen oder finanziellen Problemen Ihrer Eltern vor Ihrer Geburt oder in Ihrer frühen Kindheit? Wahrscheinlich erlebten Sie die Existenzkrise Ihrer Eltern unbewusst mit. Eine ständige Atmosphäre unterschwelliger Gereiztheit dürfte geherrscht haben. Sie wuchsen in der Folge mit einer mehr oder weniger direkt spürbaren Konkurrenz- und Widerstandshaltung auf. Und Sie richteten Ihre Aufmerksamkeit folgerichtig auf zahlreiche Widerstandsarten, um diese überwinden zu lernen. So entstand schon früh eine Art Zugleich von Antrieb und Hemmung, „ein Autofahren mit angezogener Handbremse“. Solcher Reibungsverlust einerseits führte andererseits zu einer ständigen Energieakkumulation (wie das Autofahren mit angezogener Handbremse Wärme und Hitze erzeugt, die sich staut).
Im Laufe der Zeit summieren sich so auch Spannungen, bis sie nur noch schwer zu ertragen sind. Schließlich werden sie in die Außenwelt „übertragen“, auf einen anderen „Träger abgeladen“. Psychologen nennen das auch „Projektion“. Sie finden dann Ihre eigenen oft negativen Energien nicht mehr nur in sich selbst, sondern auch in anderen Menschen oder Situationen. So kämpfen Sie schließlich nicht mehr nur in sich selbst und gegen sich selbst, sondern auch gegen andere. Verspüren Sie Konkurrenz, so müssen Sie sich zur Leistung zwingen. Es entsteht eine Vormacht des Leistungsprinzips. Widerstand fordert Sie zu Leistungen heraus. Sie beginnen, sich mit Aufgaben zu identifizieren, die schwer zu bewältigen sind, die Ihnen aber das „Sich-Durchboxen-Müssen“ garantieren. Je mehr sich dieses Verhalten bei Ihnen „einschleift“, desto mehr entsteht ein oftmals fast absurder Tätigkeitsdrang, der in keinem angemessenen Verhältnis mehr zu Ihrer Eigenentwicklung und zu den Maßstäben der Umwelt steht. Das Alibi für solches Tun finden Sie in der Rolle des oder der Fleißigen und Tüchtigen, der oder die in ständigem Tätigkeitszwang nie aufhören kann, irgendetwas zu tun. Genau jetzt wird es wichtig, dass Sie sich in einem positiven Sinn um sich selbst kümmern! Im Alter, wenn äußerliche Leistungsziele langsam verblassen, kommt es möglicherweise zu einer grundsätzlichen Krise, denn die kompensatorisch betriebene Suche nach „Widerstandsherausforderungen“ bleibt Ihnen erhalten – falls Sie das Problem nicht in den Griff bekommen haben. Sie sind dann nach wie vor nur sehr schwer in der Lage, sich zu entspannen. Der Name für Ihre Art der Entspannung ist dann „Erschöpfung“. Und ihre widerstandsorientierte Energie richtet sich dann möglicherweise wieder nach innen, es kommt zur Autoaggressionen oder auch zu einer ewig kritischen, „nörgeligen“ und unzufriedenen Lebenshaltung. Hinweis: Dieses Persönlichkeitsprofil wirkt sich vorrangig auf den körperlichen Ebenen aus. Ursache
Sie befanden sich in einem Energiestau, Lebensenergie konnte nicht ungehindert fließen. Der Stau erzeugte ein permanentes Gespür für Widerstände und in der Folge den Wunsch, sie zu überwinden. Dies zeigte sich schon früh in subjektiv als schwer empfundenen Lebensbedingungen und einer unbewussten Widerstandshaltung gegen alles, was sich nicht Ihrem Willen anpassen wollte. Ihr Lebensgefühl: „Ich muss und ich will immer kämpfen, denn das Leben ist ein Kampf.“
Lösung
Lernen Sie sich zu entspannen. Gönnen Sie sich Ruhepausen. Das ist für Sie fast das Wichtigste überhaupt. Pausen sind gerade für Sie dauerhaft um ein Vielfaches wichtiger als Aktivität „um jeden Preis“! Integrieren Sie in Ihren täglichen Tagesablauf eine „Pausenkultur“ und versuchen Sie unbedingt, nicht alles und alle als Gegner zu sehen! Wenn Sie Pausen einlegen, dann bitte immer nur nach einer zuvor erfolgten angemessenen, vorrangig physischen Anstrengung. Pausen um der Pausen willen werden Ihnen wenig nützen, denn ein Mensch wie Sie braucht immer einen vorzugsweise körperlich spürbaren Grund, sich zu erholen.
Daher hilft Ihnen im Allgemeinen ausdauernde körperliche Bewegung ohne zu großen Leistungsdruck, Ihr mehr oder weniger großes Aggressionspotenzial abzubauen und gleichzeitig die erwähnte „Pausenkultur“ in Ihren Lebenslauf zu integrieren. So erlangen Sie fortschreitend die Fähigkeit, große Leistungen, auch mit fremder Hilfe, mit größerer innerer Gelassenheit und mit einem wirklich guten Selbstwertgefühl zu erbringen. Und machen Sie nicht mehr alles allein, delegieren Sie Arbeit und sagen Sie sich: „Nie wieder Einzelkämpfer!“ Auch ein aus Ihrer Sicht zeitweise niedrigeres Leistungsniveau genügt, um alle Ansprüche, die Sie an sich stellen, zu erfüllen. Symptome
Knochenentzündungen, allgemeine Durchblutungsstörungen, Rheuma und Gicht, erhöhte Fieberneigung, Gallenerkrankungen (Steine), häufige Kopfschmerzen, Zahnerkrankungen (vor allem Karies), Muskelkater und -schmerzen, zu hoher Blutdruck.
|
||||||||||||
